Apr 21

Districta #23

DISTRICTA #23

Freitag 28. April
19:00 bis 21:00 Uhr Vernissage
20:00 bis 22:00 Uhr Sound Pharmacy: Mascha Dabelka feat. Joan

Samstag 29. April
14:00 bis 21:00 Uhr: Ausstellung geöffnet
20:00 bis 22:00 Uhr Sound Pharmacy: Bird People feat. Silvia Brodi

Sonntag 30. April
14:00 bis 20:00 Uhr Ausstellung geöffnet
19:00 Uhr Preisverleihung & Künstler_innenversteigerung
20:00 bis 22:00 Uhr Sound Pharmacy: Ana Threat

DISTRICTA #23 ist ein kunstbasierter Wettkampf der Künstler_innen dazu auffordert, Besucher_innen von ihrer Kunst zu überzeugen. Angelehnt an den Palio in Italien, ein Wettkampf zwischen den Vierteln einer Stadt, zeigt die Ausstellung DISTRICTA #23 künstlerische Positionen zu je einem der 23 Wiener Gemeindebezirke. Die Besucher_innen werden ermuntert ihre gesicherte Position des „innerlichen Kritikers“ aufzugeben und Punkte an ihren jeweilige/n Favoriten/In zu vergeben. Die Gewinner_innen werden mit dem „Critics Choice Award“ prämiert.

Teilnehmende Künstler_innen nach Bezirken gelistet:

#1 Leslie De Melo
#2 Alexandru Cosarca
#3 Raya Ivanova
#4 Max Kolten (Maximiliano Netlok)
#5 Stephan Genser & Simon Goritschnig
#6 Mariela Schöffman (Anima Art}
#7 Anna Lerchbaumer
#8 Jelena Micić
#9 Sandra Kosel
#10 gruener.li
#11 Michael Gülzow
#12 Moya Hoke & Susi Rogenhofer
#13 Naomi Devil
#14 Thomas Havlik
#15 Kati Bruder
#16 Petra Paul
#17 Daniela Weiss (Litto)
#18 Marie-France Goerens
#19 Hanes Stelzhamer & Uwe Bressnig
#20 Play:Vienna
#21 Alexander Mikula & Andrea Neumann
#22 Stefanie Irsigler & Johannes Winkler
#23 Karim El Seroui (Karim Elseroui)
#CREAU Nora Schindler

Künstlerische Leitung
selfsightseeing company
Johannes Lernpeiss
Bastian Petz

Im Fokus der Ausstellung DISTRICTA #23 steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Wien. Die Beobachtung von Bewegungen und Abläufen auf öffentlichen Plätzen, die ästhetische Untersuchung von Räumen, der Blick aus dem eigenen Fenster, Gespräche mit Bewohner_innen oder deren Möbel als Leihgabe – all dies wird in den eigenen Kunstprozess und die künstlerische Arbeitsweise integriert. Es ist der künstlerische Blick auf Besonderheiten, der zählt.

Frei nach dem Motto „Die besten Pferde sind noch im Stall“ geht es auch um die Auseinandersetzung mit „Sichtbarkeit“ im Sinne der Aufmerksamkeit. Deshalb sind die Künstler_innen anwesend und können beobachten, wie die Besucher_innen ihre Kunst wahrnehmen, darüber sprechen und letztlich bewerten. Das Publikum ist aufgefordert Punkte in mehreren Kategorien an den favorisierten Stallboxen anzubringen und somit zu werten. Der „innerliche Kunstkritiker“ wird explizit aufgefordert, sein Urteil nach Außen zu tragen und somit Teil des Ganzen zu werden. Mit dieser interaktiv partizipativen Auseinandersetzung soll die Barriere zwischen Kunst und Betrachter_innen abgebaut und die Kunst „de-musealisiert“ werden.

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